El-Nino

Folgen und Auswirkungen auf Luxemburg

Beschreibung

Beim El-Nino handelt es sich um eine Verönderung von der Strömung im Pazifik in Nähe des Equators. Bei einem El-Nino Phänomen erwärmt sich das Wasser schlagartig. An manchen stellen steigen die Temperaturen bis zu 6 Grad an. Kommt es auf einer definierten Fläche zu einer Erwärmung von mindestens 0,5 Grad, spricht man von einem El-Nino. Kühlt sich das Wasser schlagartig ab, nennt man dies La-Nina.

Ein Beispiel des El Nino 1997

Vergangene El-Ninos

Stark Extrem
1957-58 1982-83
1965-66 1997-98
1972-73 2015-16
Diese Jahre werden dann auch für die Analyse benutzt.

Temperaturen und deren Anomalien

Jahressicht
Jahresdurchschnitt Jahresabweichung
6,5 Grad -0,3 bis -0,45 Grad
Übersicht Frühling
Durchschnitt Abweichung
5,5 Grad -0,6 bis -0,7 Grad
Übersicht Sommer
Durchschnitt Abweichung
13 Grad -0,6 Grad
Übersicht Herbst
Durchschnitt Abweichung
7 Grad -0,3 bis -0,5 Grad

Fazit : Während bzw. nach einem starken El-Nino kommt es bei uns in der Region zu niedrigeren Temperaturen als sonst. Ob dies aber alleine durch ein El-Nino-Ereignisse entstehen kann man nicht 100% sagen. Auch die Regel "Ausnahmen bestätigen die Regel" sollte man nicht ausser Acht lassen.

Niederschlag und deren Anomalien

Jahressicht
Jahresdurchschnitt Jahresabweichung
2,6 bis 3,3 mm/day ~ 950 bis 1200 l/m2 0,3 bis 0,6 mm/day ~ 110 bis 220 l/m2
Übersicht Frühling
Durchschnitt Abweichung
2,7 bis 3,3 mm/day ~ 240 bis 300 l/m2 0,45 bis 0,75 mm/day ~ 40 bis 70 l/m2
Übersicht Sommer
Durchschnitt Abweichung
3,75 bis 4,75 mm/day 330 bis 430 l/m2 0,8 bis 1,2 mm/day 70 bis 100 l/m2
Übersicht Herbst
Durchschnitt Abweichung
1,75 bis 1,8 mm/day ~ 150 bis 160 l/m2 0,2 bis 0,4 mm/day ~ 15 bis 40 l/m
Durch mehr Niederschlag waren die Böden auch nasser.

Katastrophen während eines starken El-Ninos

Hochwasser April & Mai 1983

Am 12.ten April 1983 und am 28.ten Mai 1983 kam es jeweils zu einem sehr starken Rekordhochwasser an der Mosel. Mit 823cm und 796cm waren es mit Abstand die stärksten Hochwassersituationen nach der Kanalisierung der Mosel. Zwischen dem ersten März und 31 Mai 1983 kamen in Luxemburg 380 bis 430 mm herunter was rund 180 mm mehr waren als sonst. Verbunden mit noch stärkerem Regen in der Vogesen und einer verbundenen Schneeschmelze, stiegen die Flüsse öfters übers Ufer. An sehr vielen Pegeln wurden Rekordhochstände gemessen.